Fest- und Tagesgeld Tobi am 11 Jul 2007 19:58

Dass die Deutsche Bahn durch Unpünktlichkeit einen schlechten Ruf gemacht hat, wissen wir alle bereits. Jedoch hab ich so was nicht von der Sparda-Bank gehört, diese wurde nämlich 1886 von Eisenbahnern als Eisenbahn-Spar- und Darlehnskasse gegründet.
Mein besonderes Interesse gilt den zwei Typen des so genannten SPARDA CAPITAL, welches die Sparda Hannover anbietet. Bei TYPE A liegt die Mindestanlagesumme bei 500 Euro, auf die man 4,45% p.a. Zins bei einer Anlagezeit von über 2 bis 5 Jahren bekommt. Ab 6 Jahren erhöht sich der Zinnssatz auf 4,5% p.a. Dieser Zins wird für die gesamte Laufzeit fest vereinbart. Die Zinszahlungen werden am Ende der Laufzeit ausgegeben, im Gegensatz zum TYPE B. Dort werden jährlich die Zinsen auf ein Gutschriftenkonto gezahlt. Für beide fallen keine Kontoführungsgebühren an.
Wenn ich auf einen Teil meines Geldes also mindestens 2 Jahre verzichten kann, ist diese Anlagemöglichkeit mit einem guten Zins und geringer Anlagesumme eine gute Option für mich. Ob es der ICE unter den Renditen ist, werden unsere weiteren Recherchen jedoch noch zeigen.

ein bisschen Wissen Tobi am 09 Jul 2007 15:14

Wir haben es alle vor langer Zeit in der Schule gelernt. Aber für diejenigen, die es wie ich so schnell wie möglich nach der Klausur wieder vergessen haben, möchte ich an dieser stelle ein kurzen Einblick in die Zinsrechnung geben.

Also fangen wir mal ganz einfach an und definieren unsere Symbole:

- Laufzeit in Jahren: n
- Anfangskapital: K_0 (Kapital nach 0 Jahren)
- Endkapital: K_n (Kapital nach n Jahren)
- Zinsatz: p (pro Jahr)
- Zinsatz als Dezimalangabe: i = p/100 (pro Jahr)

Zunächst gehen wir mal davon aus, dass wir unsere jährlichen Zinsen nicht weiter anlegen wollen. Dann erhalten wir nach n Jahren ein Endkapital von

K_n=K_0+K_0ni=K_0(1+ni).

Durch Umformen erhalten wir nun eine Formel zur Berechnung des für ein bestimmtes Endakpitals nötigen Anfangskapitals, Zinssatzes oder der Laufzeit.

K_0=\frac{K_n}{(1+ni)}

i=\frac{1}{n}(\frac{K_n}{K_0}-1)

n=\frac{1}{i}(\frac{K_n}{K_0}-1)

Meistens wollen wir aber auch unsere Zinsen wieder anlegen und somit den Zinseszins erhalten. Um diesmal das Endkapital bei jährlicher Verzinsung berechnen zu können gibt es folgende Formel:

K_n=K_0(1+i)^n

Und auch hier können wir durch Unformen das nötige Anfangskapital, Zinssatz und die Laufzeit berechnen.

K_0=\frac{K_n}{(1+i)^n}

i=\sqrt[n]{\frac{K_n}{K_0}}-1

n=\frac{\log{(\frac{K_n}{K_0})}}{\log{(1+i)}}

Nach dem das geklärt ist, haben wir jetz alle sicher ein AHA-Erlebniss und können schnell unser zukünftiges Vermögen berechnen.
Wem das von Hand jedoch zu lange dauert, der kann das auch Online von einem Rechner erledigen lassen!!!! ;-)

Fest- und Tagesgeld Tobi am 04 Jul 2007 16:54

knäckeDie Schweden sind ja eher für Ikea und Knäckebrot bekannt, aber die SEB (Skandinaviska Enskilda Banken) hat sich als Finanzinstitut in Deutschland einen Namen gemacht.

Besonderes Interesse weckte bei uns das so genannte HochZinskonto - ein hoher Zinssatz von 4% p.a. und kein Mindestanlagebetrag. Dazu die tägliche Verfügbarkeit des Geldes sind ideal um sein Vermögen zu parken, während neue Anlagemöglichkeiten gesucht werden. Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass das Konto nicht zum Zweck des Zahlungsverkehrs verwendet werden darf.
Der Zins wird vierteljährlich gutgeschrieben, so dass dieser wieder verzinst werden kann. Die Kosten die entstehen sind auf das Porto der Kontoauszüge beschränkt, die je nach Wahl entweder vierteljährlich oder täglich (soweit ein Umsatz vorliegt) per Post zugeschickt werden. Kontogebühren fallen keine an.
Als „Garage“ für mein Geld scheint das HochZinskonto wirklich ideal zu sein. Aber wie bei meinem Auto gilt hier auch, dass „zu langes Parken„ für mich mit Sicherheit nicht in Frage kommt.

Fest- und Tagesgeld Dennis am 02 Jul 2007 18:32

Hollala, 4.5% Zinsen aufs Tagesgeld! Damit wirbt zumindest Cortal-Consors in letzter Zeit vermehrt im Fernsehen. Und in der Tat, 4.5% Zinsen über eine Laufzeit von 6 Monaten, und das ab dem ersten Euro – das ist mal was! Das Angebot gilt allerdings nur für Neukunden, aber ok, wer hat bei denen im Moment schon sein Girokonto o.ä…. wohl eher die Wenigsten.
Allerdings kommt zu dem Tagesgeldkonto auch automatisch noch ein Depot- und Verrechnungs- (=Giro-)konto, was vielleicht nicht jeder so toll findet. Schließlich wollen wir ja eigentlich nur eine Möglichkeit unser Geld mit möglichst hoher Rendite zwischenzulagern, bis wir was besseres finden. Der Vorteil ist aber, dass man von seinem Verrechnungskonto jederzeit uneingeschränkt auf das Tagesgeldkonto überweisen kann, d.h. jeden Euro den man „zu viel“ auf seinem Girokonto hat, lässt man gleich mit 4.5% verzinsen. Nach den 6 Monaten ist das Einstiegsangebot allerdings abgelaufen, und es gelten nun die normalen Tagesgeldzinsen (im Moment ~3%).

Nicht ganz unerheblich sind allerdings die Kontoführungsgebühren. Sind im Schnitt auf einem Konten pro Quartal mindestens 2500€ ist der ganze Spaß kostenlos, soviel hat aber nunmal nicht jeder rumfliegen. Ansonsten kosten die Konten 1.95€/Monat. Das klingt erstmal natürlich nicht viel, legt man aber z.B. 1000€ an, so würden dabei nach 6 Monaten 22.50€ Zinsen rausspringen (4.5% Zinsen im Jahr, also absolut 2.25% in 6 Monaten). Abzüglich der Kontogebühren sind das dann aber nur noch 10.80€, also mal eben weniger als die Hälfte. Im Endeffekt hätte man also auch ein Konto mit knapp 2.2% Zinsen p.a. nehmen können.
Interessant ist allerdings, dass man die Gebühren auch dadurch umgehen kann, indem man mindestens einen Trade pro Quartal über das Depotkonto macht. Wenn man das eh vorhat, bzw eh noch ein Depot eröffnen will kommt einem das recht gelegen. Zumal Cortal Consors sich ursprünglich einen Namen als Online-Broker gemacht hat.
Aber um Fonds, Aktien, Anleihen und sonstige Deriverate kümmern wir uns später mal.

Fazit:
Generell ist der sehr hohe Zins natürlich schon mal ein Blickfang, und das durchaus zu recht. Auch wenn der „Superzins“ nur 6 Monate anhält, sind 3% aufs Tagesgeld danach nicht so schlecht, und die restlichen Konditionen stimmen auch. Wenn jetzt noch das Depotkonto den „closer look“ besteht (wenn man das eh nicht nutzt, macht das ganze nur halb so viel Sinn in meinen Augen), dann wäre das echt eine Überlegung wert.

Fest- und Tagesgeld Dennis am 29 Jun 2007 16:11

Geld weggeben, lange Zeit nichts davon in der Hand halten und irgendwann mehr Geld zurückbekommen. Das ist es doch was wir uns wünschen. Und das erfüllen uns die diversen Festgeldkonten. Die gibt es zugegeben wie Sand am Meer, aber natürlich gibt es auch hier welche bei denen man sich mehr Zinsen erhoffen kann als bei anderen.
Bei Comdirekt haben wir wohl so eines gefunden, das LAUFZEITKONTO. Ab 500 Euro können hier hinterlegt werden und werden dann abhängig von der Laufzeit verzinst. Bei 6 Monaten gibt es 3,8% p.a. aufs Geld und ab 12 Monaten Laufzeit dann jeweils 4% Zins p.a.
Gleichzeitig wird ein kostenloses Tagesgeldkonto bei Comdirekt eröffnet. Dies kann für Verrechnungen mit dem Laufzeitkonto genutzt werden oder einfach nur zum Parken von Geld. Die Anlagesumme wird per Lastschrift vom Girokonto bezogen.
Im Großen und Ganzen also ein schönes Paket, wenn ich mein Geld längere Zeit in fremde Hände geben wollte, wobei ich hier natürlich noch die Wahl habe wie lange ich erstmal drauf “verzichten” kann.

Fest- und Tagesgeld Tobi am 27 Jun 2007 16:08

Nach großen Tamtam fangen wir heute mal an ein paar Konten vorzustellen, die für uns reizvoll sind. Der Zins spielt hierbei natürlich eine große Rolle, denn nachdem der Leitzins immer weiter steigt, ist alles unter 4% nur Peanuts ;-)

„Das ist doch nicht normal für eine Bank“ So wirbt die Dresdner Bank, eine der fünf Größten in Deutschland, in ihren Werbespots. Also kein Wunder, dass wir uns das mal genauer anschauen wollten.
Dabei hat das LAUFZEIT KONTO auch schnell unser Interesse geweckt. Hier können Beträge ab 1000 Euro für ein Jahr mit einem Zins von 4,35% p.a. festgelegt werden und das ist ja gar nicht mal so wenig. Als besonderen Vorteil bietet die Dresdner hier die Möglichkeit, Wertpapiere für ein Dresdner-Bank-Depot von diesem Konto zu kaufen, solange die Mindestanlagesumme nicht unterschritten wird. Falls man anderweitig über sein Geld verfügen möchte, kann man das Konto schon vorher auflösen. Wobei dann rückwirkend für die Einlagen nur ein Zinssatz von 1% p.a. gilt.
Der Anlagebetrag wird bequem per Lastschrift von einem beliebigen Girokonto eingezogen und auch sonst entstehen keine weiteren Kosten. Das Geld darf allerdings nicht von einem Konto oder Depot der Dresdner Bank kommen, was den Anschein erweckt, dieses Angebot sei speziell für neue Kunden konzipiert. Jedoch dürfen natürlich auch altgediente Dresdner Bank Kunden dieses Angebot nutzen.
Die Eröffnung muss leider bis zum 15.07.2007 erfolgen. Somit wäre für uns Eile geboten, denn auch die Dresdner Bank kann nicht für immer so „unnormale“ Angebote unterbreiten. Also bei Interesse sollte man sich beeilen!

Fest- und Tagesgeld Tobi am 25 Jun 2007 15:40

Die Geschichte von einem Bekannten eines Bekannten, der sein komplettes Geld mit Aktien oder in Fonds verloren hat und damit vor dem Ruin steht, haben wir alle schon einmal gehört. Und trotz unseres Vorhabens sich genau diesem Abenteuer entgegen zustellen, wollen wir nicht alles auf eine Karte setzen. Deshalb werden wir zunächst einmal einen Blick auf risikolose Anlageformen werfen.
In der nächsten Zeit wollen wir uns im Speziellen mit Festgeld- und Tageskonten beschäftigen und die für uns attraktivsten hier vorstellen. Wir recherchieren dazu die Angebote der uns bekannten Banken und listen die Eigenschaften der einzelnen Konten auf. Dabei legen wir natürlich besonderen Wert auf die Höhe der Zinsen, aber auch auf die Mindestlaufzeit und die Mindestanlagesumme. Wir hoffen somit uns somit einen kleinen Überblick zu verschaffen. Denn auch bei Investitionen gilt „Safety first“ ;-)

Übrigens... Tobi am 22 Jun 2007 17:05

geldSurprise, Surprise!! Da freu ich mich, dass ein altes Sparbuch mit Geburtstags- und Konfirmationsgeld aus alten Jugendtagen wieder aufgetaucht ist, und die Bank würdigt die Anlage mit ein paar Euro Zinsen im Jahr. Super, ich bin ein fauler Student, das Geld sollte doch für mich arbeiten! Aber mit dem bisschen Zuwachs werd ich mir nie meinen Porsche leisten können, äh ich mein natürlich die teuren Geschenke für meine Freundin ;-) *hust* Also doch weiter studieren, um mal nen tollen Job zu bekommen. Zur Strafe werd ich die Kohle einfach in Alkohol investieren. Oder vielleicht auch nicht…
Aber es muss doch irgendeine Anlagemöglichkeit geben, bei der ich mehr verdiene als jetzt. Dann werd ich mich mal informieren, wozu soll denn ein Wiwi-Studium sonst gut sein ;-)

Übrigens... Dennis am 22 Jun 2007 15:00

Als Studenten der Wirtschaftswissenschaften und der Mathematik steht für uns oft die Frage im Mittelpunkt: Wie kann man aus ein bisschen Geld ein bisschen mehr machen? In der Theorie haben wir diese Frage schon mehr als einmal erfolgreich gelöst. Aber können wir diesen Erfolg auch mit echtem Geld fortsetzen? Im Verlauf dieses Projektes wollen wir es herausfinden: Was kann aus ein paar Euro, Recherche und Fachwissen werden? An den Ergebnissen wollen wir in diesem Blog alle Interessierten teilhaben lassen.